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Herzlich Willkommen auf meiner privaten Homepage www.der-nordfahrer.de!

Lust auf Reisen, Natur und Abenteuer? - Dann bist Du hier genau richtig! Auf den folgenden Seiten findest Du Berichte, verschiedene Bilder meiner Reisen und recht interessante Links für weitere Informationen.
Lust auf Plankton? Ist doch mal was Anderes! - Dann empfehle ich Dir mal unter "My Profession" die wunderbare Welt des Planktons näher kennen zu lernen.

Was gibt`s Neues auf meiner Seite?
Was ist Plankton? Gästebuch
Planktonbilder Ich in Moskenes 2005
Bildergalerie Trondheim 2004/2005 Curriculum vitae
HP- Statistik Skifahren in Oppdal 2005
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Acartia sp. Auf Planktonfahrt
Centropages sp. Reisebericht Skandinawien 2000
Temora sp.  
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Kooperation mit Planktonspezialisten aus aller Welt

Wer kann mir helfen bei der Identifikation von marinen Planktern, speziell Hydromedusen???

Wissensaustausch Planktologie in marinen und limnischen Ökosystemen

 
   
Sponsoren meines Forschungsvorhaben: "Klima im Wandel, der Trondheimer Fjord auch?"

Deshalb Leute mit viel Geld in der Tasche könnten hier in einen enthusiastischen Biologen investieren und von den hier dargebotenen Projekten profitieren und sich daran erfreuen.

 
   

 

 

Kleine Geschichten am Rande:

Es regnet, es stürmt und die See ist rau, doch ein einziges kleines Boot biegt sich in den tosenden Wellen des weiten Nordatlantiks. Kein anderes Boot traut sich heute hinaus auf das Meer, nur dieses kleine, wetteruntaugliche Boot, das übervoll mit Menschen zu sein scheint. Was machen diese Leute? Wer fährt bei einem solch misslichen Wetter freiwillig hinaus?

Diese Menschen stehen einfach nur im Boot und trotzen den peitschenden Wellen- stundenlang, fast regungslos.   Ab und zu scheinen sich die erstarrten Körper zu bewegen und die sonst über das ganze Boot verstreute Gruppe strömt plötzlich wie eine Bienentraube an die Seite des ächzenden Bootes zusammen- die Köpfe  in Richtung Wasser gestreckt. Jedoch nicht lange, schnell bewegen sich alle wieder zurück zu den gewohnten Stehplätzen und das Spiel beginnt von Neuem .....

So erkennt der Norweger  den Deutschen Sommer- Touristen beim Fischen.

 

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Das Meer bedeckt etwa 70% der Erdoberfläche und etwa die Hälfte der weltweiten biologischen Produktion findet im Meer statt. Während der Mensch durch Landwirtschaft auf dem Festland Getreide, Obst und Gemüse zu nutzen weiß, haben die Primärproduzenten des Meeres für die menschliche Ernährung einen geringen Stellenwert (Algen). Fisch aus dem Meer hat hingegen seit Menschen Gedenken eine wichtige Rolle gespielt. Kommerziell wichtige Fischarten, wie z.B. Kabeljau und Hering sind durch erbarmungslosen Fischfang in den letzten Jahrzehnten so sehr dezimiert worden, dass neben Fischereimanagement die Aquakultur einen immer wichtiger werdenden Wirtschaftszweig einnehmen wird, um den größer werdenden "Fischhunger" der Menschen zu stillen.
Eine von vielen möglichen marinen pelagischen Nahrungsketten aus einem marinen Nahrungsnetz.

Wie auf dem Land bilden die pflanzlichen Zellen durch Photosynthese die Primärproduktion und stehen deshalb an unterster Stelle. Die Produktion der Algen und ihre Verwertbarkeit für tierisches Zooplankton entscheiden über die Art der Nahrungskette bzw. über die mögliche Zahl der einzelnen Kettenglieder.
Der Hauptbestandteil des marinen Zooplanktons wird durch kleine Krebstiere gebildet, sog. Copepoden, die sich von den Algen ernähren, also hauptsächlich herbivor sind.
Copepoden sind für fast alle juvenilen marinen Fischarten wichtigstes Beutetier. Der Hering z.B. ist ein rein planktivorer Fisch, der sich auch im adulten Stadium ausschließlich von Zooplankton ernährt.
Jungfische und planktivore Schwarmfische sind Nahrung größerer Prädatoren, wie in meinem rechten Beispiel, der Schwertfisch.

Klar soll bei der Skizze auch werden, dass sich die Zahl der Individuen in den einzelnen Kettengliedern mit der Höhe der Kette verringert und eine pyramidenähnliche Form aufweist. 

Die Süßwasser- Aquakultur hat gerade in Bayern eine lange Tradition (Kloster-/Fischteichwirtschaft; Forellen- und Karpfenzucht). Die marine Aquakultur hingegen ist eine relativ neue Disziplin. Die industrielle Lachszucht hat sich mittlerer Weile in Schottland und in Norwegen stark etabliert. Bisher wird der Zuchtfisch mit gefangenem Fisch  (Fischmehl bzw. Fischpellets) gemästet, eine ökologisch gesehen ineffektive Art und Weise, da der Lachs mit Tieren aus dem gleichen Kettenglied ernährt wird, den er selbst besetzt.
Der Lachs ist wegen seiner geringen Futter- Ansprüche relativ einfach zu züchten, weshalb sich ökologisch sinnvollere Wege noch nicht durchgesetzt haben. Andere Fischarten, wie z.B. der Kabeljau/Dorsch  werden durch Überfischung der natürlichen Bestände für die Zucht immer interessanter.

Oft sind diese Fischarten jedoch nicht so genügsam wie der Lachs und der Erfolg einer Zucht hängt oft vom richtigen Futter ab. Deshalb ist es nun sehr wichtig die Futter- Bedürfnisse dieser Fische in der Natur zu erforschen, um sie in der Aquakultur möglichst effektiv nutzen zu können.
Wie in allen intensiv betriebenen Kulturen, stellt auch die Aquakultur eine Herausforderung im Sinne einer ökologisch vertretbaren Nutzung dar. Damit Fäkalien der Zuchtfische, Futterreste, Parasiten und Antibiotika die Umgebung der Aquakultur nicht übermäßig beeinträchtigen, bedarf es gut durchdachter Lösungen.

DER ELCH

Kein anderes Tier löst bei dem klassischen Skandinavienurlauber soviel Emotionen aus, wie der Elch! "Ich will einen Elch sehen", so hört man von fast jedem Neuankömmling in Skandinavien. Allzu oft entscheidet die Begegnung mit ihm über den Ausgang einer solchen Reise durch die borealen Landschaften des Nordens.

Aus dem großelterlichen Brockhaus (1953) ist über ihn folgendes zu lesen (->Zitat): "Gattung Alces, zu den Hirschen gehörig, Riesenformen des Elchs sind aus dem Pleistozän bekannt. In Eurasien leben 2 Unterarten: die eine in Skandinavien, Lappland, Finnland, im Baltikum, in Ostpreußen, Polen, im westlichen Teil der Sowjetunion und Sibirien bis Xenis- See und Baikalsee; die andere in Sibirien östlich des Xenis- Sees, Mongolei und Mandschurei. In Mitteleuropa wurden wegen des Rückgangs der Elche mehrfach Wiederbesiedlungsversuche gemacht (z.B. Schorfheide bei Berlin; Darß/Vorpommern). Der amerikanische Elch ist im nördlichen Nordamerika heimisch. Elche werden bis 3 m lang (2 m Schulterhöhe; Gewicht rund 400 kg). Der Körper ist plump; der Kopf ist groß mit überhängender Oberlippe, der kräftige Hals hat eine kurze Mähne; auch der Schwanz ist kurz; die Hufe sind spreizbar. Das Fell des Elchs ist im Sommer rötlich- braun bis schwärzlich mit glänzend dunkel- schwarzbrauner Mähne und Kopfseite; Schnauze, Beine, Bauch, Brust und Augenringe sind grau. Im Winter ist das Fell heller. 1- 2 rotbraune ungefleckte Kälber kommen nach neunmonatiger Tragzeit zur Welt. Das Geweih ist entweder schaufelartig mit vorderseitiger Zackung oder stangenartig (bis zu 20 kg schwer). Die Elche leben in Sumpfniederungen und sind als vorwiegende Blattäser forstschädigend. Die Elche treten nicht in Rudeln auf."

(widersprüchliche Angaben bzw. Zusatzinformationen aus anderen Quellen: 7 Unterarten im Norden Europas und Asiens sowie in Nordamerika; Gewicht 800 kg; männliche Tiere tragen am Hals einen lang herabhängenden Hautsack, die sog. Wamme; ihr mächtiges Schaufelgeweih und ihre Vorderhufe setzen sie als gefährliche Waffe ein; Elche können weite Strecken an Land laufen und sind gute Schwimmer.

MEINE BEGEGNUNGEN

Auf meinen Touren bin ich diesem eleganten Waldbewohner unzählige Male begegnet. Um einen Elch zu sehen, muss man nicht weit in den Norden fahren, sondern kann ihm, wenn man etwas Glück hat, sogar am Südzipfel Schwedens (Ystad) begegnen. Ratsam sind die wenig genutzten und oft ungeteerten Nebenstraßen zu benutzen, sowie im Dämmerlicht auf die Pirsch zu gehen. Auffällig ist sein Verhalten gegenüber eines sich ihm nähernden Menschen. Gerade die jungen und eher unerfahrenen Elche lassen den Beobachter sehr nahe an sich heran (ca. 20 m). Der Elch folgt mit erhobenem Kopf und aufgestellten Ohren, steht aber regungslos dort. Erst wenn ein gewisser "Sicherheitsabstand" überschritten wird, kann man seine leichtfüßige Art zu laufen kennen lernen. Allerdings läuft er dann oft nicht kopflos davon, sondern bleibt nach einigen Metern erneut ruhig stehen und beobachtet den ihm wieder nähernden Menschen. Spätestens beim Folgen des Elches über unwegsames Terrain, sieht man schnell ein, dass er optimal mit seinen langen Beinen an die Verhältnisse angepasst ist. Wenn er einen dann so aufmerksam beobachtet, wie man sich durch den Wald kämpft, um ihm näher zu kommen, glaubt man ihm anmerken zu können, dass er uns Menschen auslacht. Er ist der König der Wälder und das weiß er. Er fürchtet nichts!

ELCHJAGD

Allerdings hat es sich im Herbst für viele Elche ausgelacht, denn dann wird der Elch vom Menschen gejagt. Die Jagd ist stark reglementiert und gibt genau vor, wie viele Männchen, Weibchen und Kälber pro Kommune geschossen werden dürfen. Die Norweger sagen, dass der Elch diese Zeit kennt und es deshalb auch sehr schwer ist den Elch zu jagen, der sich dann oft in unwegsames Gelände zurückgezogen hat. Kaum zu glauben, wenn man während des ganzen Jahres Elche auf den Feldern und sogar in den Städten sehen kann. Dabei handelt es sich jedoch oft um Einjährige, die im April/Mai von ihren Müttern vertrieben wurden, bevor die Weibchen neue Kälber gebären. Kopflos irren diese Jungelche durch die Lande und so mancher Autofahrer weiß ein Lied davon zu singen, wenn ein solcher Elch plötzlich die Straße quert (Elchtest!). Um bei der Jagd dem Elch auf die Schliche zu kommen, wird oft ein speziell dafür gezüchteter Hund, sog. elghund benutzt, der den Elch auffindet und durch lautes Bellen stellt. Der Jäger folgt dem Gebell, nähert sich dem Ort und falls es die Quote erlaubt, wird der Elch geschossen. Anschließend muss der tote Elch sofort ausgenommen werden, da seine Innereien schnell verderben und das Fleisch ungenießbar machen. Wer einmal Elchfleisch probiert hat, der weiß es zu schätzen. Es handelt sich dabei um ein helles mageres Fleisch und es ist in seiner Konsistenz bzw. seinem Geschmack dem Rindfleisch ähnlich. Wie viele Elche es tatsächlich in Skandinavien gibt, weiß niemand genau, doch zeigen die jährlichen Abschussstatistiken eine immer noch wachsende und große Population an. Zu erklären ist dieses Phänomen mit den selten vorkommenden Freßfeinden, wie Bär und Wolf, und weniger strengen Wintern, die es auch schwachen Tieren ermöglichen das nächste Frühjahr zu erleben. 

 

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Zuletzt aktualisiert: 22.01.2006

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